Schweizer Revue 3/2011

Stuttgart „Lisez Schiller!“

Les Romands“ vor dem Schillerdenkmal: Erst 1876 konnte es eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte.

Schillers Werke gehören nicht zur Grundlektüre der Romands.

Umso interessierter zeigten sich am 9. April zwanzig Mitglieder der Gruppe „Les Romands“ der Schweizer Gesellschaft Stuttgart beim Besuch des Schiller-Nationalmuseums in Marbach am Neckar. Die Führung auf Französisch durch das Museum war sehr aufschlussreich und der Schweizer Nationalheld Wilhelm Tell wurde gebührend erwähnt. Die anschliessende Besichtigung von Schillers Geburtsstadt und der Aufenthalt im Restaurant „Die Glocke“ rundeten das Programm ab.

Les œuvres de Schiller ne font en général pas partie du programme scolaire romand. Bonne raison pour vingt membres du groupe «Les Romands» de se rencontrer le 9 avril à Marbach, ville natale de Friedrich von Schiller. La visite guidée du Musée national de Schiller leur donna une vue d’ensemble sur la vie de l’écrivain, ses œuvres et sur la littérature allemande du 18/19ième siècle. Bien qu’elle fut étonnée de devoir parler en français pour la Société Suisse de Stuttgart la guide officielle sut transporter ses hôtes dans la littérature allemande, sans oublier de mentionner leur héros national «Guillaume Tell». Elle termina son exposé en concluant: «lisez Schiller !».

Par un temps magnifique, le groupe visita cette jolie ville historique avec ses remparts, sa tour ainsi que ses maisons à colombages. Il termina la journée - en hommage à Schiller - dans le restaurant «Die Glocke» où ils dégustèrent la bière de la petite brasserie de Marbach, le vin et les mets de la région.

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

Agenda

09. und 10. Juli     Zweitagesausflug in die Schweiz und nach Liechtenstein

30. Juli                 1.-August-Feier in Holzelfingen

24. August            Besuch des Stuttgarter Weindorfes

27. August            Treffen der Romands aus München, Ulm und Stuttgart in Stuttgart

Jeden letzten Dienstag im Monat: Jassen, Stammtisch et „Les Romands“

 

Stuttgart: Die Stadt der furchtlosen Frauen

Von emanzipierten Weibern und einem weltberühmten Tüftler war die Rede als am 26. März sich Mitglieder der Schweizer Gesellschaft Stuttgart vor dem Schorndorfer Rathaus zu einem Rundgang trafen. Es waren so viele Gäste angemeldet, dass zwei Stadtführerinnen engagiert werden mussten.

Vor der Stadtkirche bekam unsere Gruppe zuerst einiges über die Geschichte des Ortes zu hören. Da war zum Beispiel vom Bauernaufstand „Armer Konrad“ im Jahre 1514 die Rede, dessen Anführer kaltblütig enthauptet wurden. 1634 blieben bei einem Stadtbrand gerade mal der Chor der Kirche, zwei Häuser und das Burgschloss verschont.

Ein ganz anderes Ereignis aber erfüllt die Schorndorfer heute noch mit Stolz: 1688 stürmten Barbara Künkelin und andere mutige Frauen erfolgreich das Rathaus, um die Übergabe der Stadt an Ludwig den XIV. zu verhindern. Die Szene ist auf einem Mosaik an der Nordseite des Rathauses dargestellt.

Nach den wichtigsten geschichtlichen Erläuterungen machten wir uns auf den Weg und sahen die ehemalige Lateinschule heute Stadtmuseum, und das „Haus auf der Mauer“, ein schmales, 1730 erbautes und in Schieflage geratenes Gebäude. Es beherrbergt heute ein Comic-Museum. In der Höllgasse 7 ist Gottlieb Daimler 1834 als Sohn eines Bäckers zur Welt gekommen, besuchte die Realschule und schloss danach eine Lehre als Büchsenmacher ab, bevor er an die Polytechnische Schule nach Stuttgart ging. Das Geburtshaus ist seit 1979 im Besitze der Daimler Benz AG und dient als Museum. Wir konnten darin unter anderem beachtliche Zeichnungen aus der Jugendzeit des Autopioniers bewundern, aber auch dessen Gesellenstück, einen gediegenen Revolver.

Ein besonderes Juwel Schorndorfs ist die im 17. Jahrhundert erbaute Palm'sche Apotheke auf dem oberen Marktplatz. Zwar ist das Gebäude innen wie aussen aufs modernste renoviert, das Fachwerk aber wurde zum Glück als Fassade beibehalten.

Nach eineinhalb Stunden Führung haben wir zwar viel, aber längst nicht alles von Schorndorf gesehen, Grund genug, wieder mal die malerische Stadt im Remstal zu besuchen. Ein grosses Dankeschön geht an Irene Schanbacher. Sie hatte den abwechslungsreichen Nachmittag organisiert.

Zum Abschluss fand sich in der Brauereigaststätte „Kesselhaus“ Gelegenheit zu privaten Gesprächen bei einem Vesper mit einem gehörigen Schluck Bier.

ESTHER ANDREAS

 

Schweizer Revue Nr. 2/2011

Stuttgart: „O wie schön ist dieses Stuttgart!“

Stuttgarter Freunde holten ihn aus der Gosse: Der Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, lebte elf Jahre in Stuttgart. Am 29. November wurde anlässlich seines 100. Geburtstages ein Denkmal zu seinen Ehren enthüllt.

Henry Dunant wurde am 08. Mai 1828 in Genf als Sohn einer reichen Patrizierfamilie geboren. Als 24-jähriger gründete er den Genfer und 1855 den Weltbund des „Vereins Christlicher Junger Männer“ (CVJM).

1856 begab sich Dunant nach Algerien, um in Mühlen zu investieren, die Getreide verarbeiten sollten. Es gab jedoch Probleme mit der Kolonialbehörde .Von Paris kam keine Konzession. Deshalb reiste er nach Italien, nach Solferino, um persönlich bei Kaiser Napoleon III. vorzusprechen.

Dort hatte Dunant ein Schlüsselerlebnis. Auf den Schlachtfeldern von Solferino lagen 40.000 Soldaten beider Nationen (Frankreich, Österreich) verletzt, ohne jegliche Hilfe. Er beschloss, sofort und nachhaltig zu helfen. Er forderte alle wichtigen und einflussreichen Persönlichkeiten Europas auf, eine völkerverbindende Organisation zu gründen, die im Krieg allen Menschen, ob Freund oder Feind, helfen soll. Ausser seinem persönlichen Einsatz setzte er auch alle seine finanziellen Mittel dafür ein.

1863 rief er das Rote Kreuz ins Leben. 1864 bereits unterzeichneten viele Staaten die Genfer Konvention. Vier Jahre später 1867 verlor Dunant sein ganzes Vermögen. Er war finanziell und seelisch am Ende. Es begann eine unstete Zeit für den „Bankrotteur und Hungerleider“, u.a. in London und Paris. Dort holten ihn Stuttgarter Freunde aus der Gosse. 1876 nahm ihn Dekan. Ernst Rudolf Wagner in seinem Haus in der Hasenbergsteige 10 in Stuttgart auf wo Dunant 11 Jahre verbrachte. Nach dem Tod seiner Stuttgarter Freunde zog Dunant 1887 zurück in die Schweiz in das Armenhaus von Heiden im Appenzeller Land. 1901 erhielt er, unter anderem dank des Einsatzes von Professor Rudolf Müller vom Stuttgarter Dillmann-gymnasium, den ersten Friedensnobelpreis verliehen. Am 30. Oktober 1910 verstarb Dunant in Heiden. Er wurde auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich beigesetzt.

Das Denkmal und die städtische Bürokratie

Zum 100. Todestag von Henry Dunant am 30.10.2010 wollte Gerhard Raff, der schwäbische Autor und Historiker, dem Wohltäter der Menschheit, endlich ein Denkmal in Stuttgart errichten. Er, der als „ganz junges Büble“ 1960 seinen ersten Zeitungsartikel zu Dunants 50. Todestag verfasst hatte und in den vergangenen fünfzehn Jahren fast hundert Denkmäler zu Dunants Ehren in Europa aufgestellt hat, hatte bereits einen Stifter dafür begeistern können.

Doch Raff rechnete nicht mit der städtischen Bürokratie. Der Entwurf mit einem Schweizer Kreuz aus weissem Carrara-Marmor wurde aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Der junge Bildhauer Martin Raff musste nun das Kreuz in fünf Würfel zersägen. Vier davon wurden zu einer Stele aufeinandergesetzt, der fünfte liegt nun davor und trägt Dunant’s Dankesworte: „O wie schön ist dieses Stuttgart! Ich liebe das Schwabenland“. Nachdem der erste Stifter wegen der städtischen Querelen sein Angebot zurückgezogen hatte, war der Schweizer Bürger Helge Franceschetti bereit, die Kosten für das Dunant-Denkmal zu übernehmen. Er ist seit 1964 Mitglied der Schweizer Gesellschaft Stuttgart und ein grosser Verehrer Dunants.

Am 29. Oktober 2010 konnte das Denkmal im Beisein vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Stuttgart und der Schweiz in der Grünanlage vor dem Haus Hasenbergsteige 10 enthüllt werden.

SIEGFRIED ROULET

 

Schweizer Revue Nr. 1/2011

München und Stuttgart: „Rossbolla“ im Gepäck

Die Romands des Schweizer Vereins München und der Schweizer Gesellschaft Stuttgart trafen sich am 16. Oktober in München

Seize personnes du groupe « Les Romands » de la Société Suisse de Stuttgart se sont rendues à Munich le 16 octobre pour la deuxième rencontre entre amis de la langue française. A la gare, Annick Reymond Strohm et quinze personnes du Cercle romand de Munich, les ont accueillis joyeusement. On se connaissait déjà et les retrouvailles furent très cordiales.

Albert Küng, le vice-président de la société Suisse de Munich, nous attendait avec le drapeau suisse et nous souhaita la bienvenue dans la capitale bavaroise.

Avec un léger accent canadien et des anecdotes amusantes, une guide bavaroise nous fit découvrir cette ville grandiose. Nous avons visité en car une grande partie de Munich, dont les quartiers universitaire et olympique, le château Nympfenburg pour terminer par Schwabing. Dans une auberge typique nous avons goûté les spécialités bavaroises, sans oublier la bonne bière.

C’est dans la « Schweizer Haus » que la présidente, Adelheid Wälti, nous accueillit pour un excellent « Kaffee und Kuchen » en nous faisant les honneurs de la maison. Au nom de la Société Suisse de Sutttgart, Catherine Kuschnik remercia les organisateurs en leur offrant une spécialité de Stuttgart , soit un seau en fer blanc plein de « Stuagerder Roßbolla ». Elle invita chaleureusement les Munichois à venir à Stuttgart le 27 août 2011, au moment du « Stuttgarter Weindorf ».

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

 

Stuttgart: Was Trübsal verscheucht

Am 25. August war es wieder soweit: Mitglieder der Schweizer Gesellschaft Stuttgart und Gäste trafen sich in der „Waldhörnle“-Laube auf dem Rathausplatz, um Wein, schwäbische Speisen und Geselligkeit zu genießen. Karin Deyringer sorgte wie jedes Jahr für vollkommenes Wohlbefinden: Sie hielt Sitzplätze bereit und – der Gipfel der Gefühle - verschob sogar Kantonsfähnchen auf den Tischen. Sollte etwa ein Bündner vor einem Luzerner Wappen sitzen oder eine Baslerin gar vor einem Zürcher Fähnchen?

Erfreulich war der Besuch vom Konsulat. Jürg Metz befand sich unter den Gästen und spätabends begrüßte uns auch Rolf Schweizer, der erst seit kurzem auf dem Konsulat tätig ist, ein Neu-Stuttgarter sozusagen.

Der Slogan „Mehr Stil mit Stiel“ kümmerte uns wenig. Klar, auf die Senfgläser mit Laubenlogo konnten wir gut verzichten. Wichtig aber war, was in den eleganten Henkel- oder Stielgläsern funkelte und ob die schwäbische Kost dazu schmeckte. Da hat uns „das Waldhörnle“ noch nie enttäuscht.

Sollten Sie stets gezögert haben, an unserer „Weindorf-Hocketse“ teilzunehmen, empfehle ich folgenden Gedanken vom heiligen Augustinus:

„Der Mensch braucht den Wein. Er verscheucht Trübsal, bringt Freude und entfacht die Lust am Gespräch“. Stossen auch Sie nächstes Jahr mit uns an, Sie werden alles bestätigt finden!

ESTHER ANDREAS

 

Schweizer Revue 4/2010

Stuttgart: Auf den Spuren von Le Corbusier

Die Romands der Schweizer Gesellschaft Stuttgart besichtigten im Juni die Weissenhofsiedlung und das Museum Le Corbusier in Stuttgart.

Charles-Edouard Jeanneret-Gris, plus connu sous le pseudonyme «Le Corbusier» est né le 6 octobre 1887 à la Chaux-de-Fonds. En 1927 il construisit deux maisons à Stuttgart pour l’exposition de l’association «Deutscher Werkbund», dont une avec son cousin Pierre Jeanneret. Cette maison double abrite aujourd’hui le musée Le Corbusier dans la cité Weissenhof.

Bonne raison pour «Les Romands» d’organiser une visite guidée dans ce lieu réputé. Le 20 juin, 22 membres de la Société Suisse de Stuttgart participèrent à cette rencontre. Le guide sut nous transporter dans l’époque de la pénurie de logements régnant après La Première Guerre mondiale et de l’architecture moderne.

Une courte marche mena ensuite les participants vers la « NaturFreundehaus Steinbergle », où ils purent échanger leurs impressions et se vouer aux plaisirs de la table.

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

 

Stuttgart: Die grösste Tunnelbaustelle der Welt

Die historische und die künftige Gotthardbahn sowie die Lötschbergachse standen im Zentrum einer Studienreise, die die Schweizer Gesellschaft Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Ludwigsburg organisiert hatte.

Nach einem Vorbereitungsabend bei der Volkshochschule Ludwigsburg machte sich am 24. Juli eine Gruppe von 24 Alpen- und Eisenbahnfreunden der Schweizer Gesellschaft Stuttgart auf den Weg zum neuen Gotthard-Basistunnel. Dieser führte von Stuttgart über Zürich, durch den alten Basistunnel auf die Südseite der Alpendurchquerung bis Faido. Noch konnten wir dreimal um die Kirche von Wassen fahren - wie von Emil auf bekannter Weise beschrieben - und die wunderschöne Alpenlandschaft geniessen. Die Besichtigung der Baustelle mit Einfahrt in den Basistunnel auf der Multifunktionsstelle Faido war beeindruckend. Wenn alles planmässig verläuft, wird der längste Eisenbahntunnel der Welt mit seinen 57 km am 15.Oktober in seiner Gesamtheit ausgebrochen sein. In einigen Jahren wird man durch den Gotthard mit Höchstgeschwindigkeit rasen und kaum wahrnehmen, welch eine Leistung vollbracht worden ist.

Zur Krönung des Tages erwartete uns ein Sommernachtsfest mit grandiosem Feuerwerk in Locarno, wo wir die Nacht verbrachten.

Die morgendliche Fahrt führte uns durch den Centovalli nach Domodossola (I) und weiter durch den Simplon-Tunnel nach Brig. Nach der geführten Besichtigung des Stockalperpalastes traten wir die Rückreise durch den fertiggestellten Lötschberg-Tunnel an.

Während der gesamten Reise informierte uns Horst Adamczyk, unser Reiseleiter und Experte der Volkshochschule Ludwigsburg, mit seinem fundierten Fachwissen über die Geschichte der Passwege, deren Entwicklung und Geologie sowie über die Technik der Eisenbahn. Er hatte stets die passende Antwort auf all unsere Fragen. Ursula Lutz hatte die Idee für diesen Ausflug und hatte die Organisation seitens des Vereins übernommen.

Eine zweite Gruppe trat die Reise am 18./19. September an. Weitere Infos siehe www.alptransit.ch sowie unter www.schweizer-gesellschaft-stuttgart.de

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

Agenda:
16. Oktober: Treffen der Romands in München

23. Oktober: Raclette Abend in Esslingen

6. Dezember: Samichlaus Nachmittag in Stuttgart
und jeweils am letzten Dienstag des Monats: Stammtisch, Jassen und Treffen der Romands

 

Schweizer Revue Nr. 3/2010

Stuttgart: Schweizer im Stuttgarter Rathaus

Fragen stellen, mitbestimmen und wählen, das sind die Vorteile des Besuchs einer Generalversammlung. Diese demokratischen Rechte nahm am 7. April eine ansehnliche Gästeschar der Schweizer Gesellschaft Stuttgart im Stuttgarter Rathaus wahr.

Nach dem Bericht des Präsidenten Stephan Schläfli wurde bald lebhaft diskutiert. Zum Beispiel über die Erhöhung des Jahresbeitrags, wobei es nicht um das Ob ging, sondern um das Wann. Es tauchte auch die Frage auf, ob es wirklich noch bedürftige Landsleute gäbe, was vom Vorstand überzeugend bejaht wurde. Allerdings erschwere der Datenschutz die Suche nach solchen Mitbürgern. Kostspielige Programmpunkte waren ebenso ein Thema, wie das Rätsel, warum manche Veranstaltungen den Rahmen fast sprengten, wieder andere aber sehr schlecht besucht wurden.

Schwerpunkt des Abends war die Revision der Satzung, die von  Siegfried Obermann überarbeitet worden war und von den Anwesenden einstimmig angenommen wurde. Neu daran ist unter anderem, dass auch ausländische Mitglieder im Verein zugelassen werden, wobei ein positiver Bezug zur Schweiz nötig ist.

Im Anschluss an die Generalversammlung folgte ein Vortrag von Gerhard Lochmann über die doppelte Staatsbürgerschaft. Der Rechtsanwalt erklärte das Für und Wider, alles in allem für Laien ein komplizierter Stoff, was auch die vielen Fragen danach zeigten. Nur die strikte Weisung, den Rathaussaal bis spätestens 22 Uhr zu verlassen, liessen die „Beratungsgespräche“ verebben.

Nach soviel Konzentration schmeckten unten im Ratskeller die Maultaschen doppelt so gut. Wein und Bier löschten die rauchenden Köpfe.

ESTHER ANDREAS

Agenda:

25. August: Treffpunkt Stuttgarter Weindorf

18.und 19. September: Der Gotthard eine Studienreise

25. September: Besuch des Porsche-Museums

 

Schweizer Revue Nr. 2/2010

Stuttgart: Récital de poésie et prose

Les Romands et les amis de la langue française de la Société Suisse de Stuttgart se sont rencontrés le 27 janvier dans la cave voûtée du restaurant «Im Wengert» à Gerlingen. Ils sont venus nombreux pour écouter Pierre Dunand, Genevois vivant depuis longtemps à Stuttgart Il récita ce soir là de la poésie et de la prose en français. Il était accompagné par la guitariste, Birgit Zacharias, sur une musique composée spécialement pour lui par Ulrich Wedlich.

Les deux artistes, dont le professionnalisme n’est plus à démontrer, nous ont fait revivre des trésors de notre belle langue et apprécier l’expression gestuelle de Pierre Dunand. Le Programme était varié. Il nous mena de Villon par La Fontaine, Daudet, Cros, Soupault, Rimbaud, Prévert jusqu’au contemporain Raymond Devos. Les écrivains suisses, Charles Ferdinand Ramuz et Michel Floquet, ami d’enfance de Pierre Dunand, y trouvèrent également leur place

Environ 40 participants, par des applaudissements prolongés, montrèrent leur enthousiasme.

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

Stuttgart: Wo die schnellen Flitzer stehen

Die Schweizer Gesellschaft Stuttgart freut sich über Gäste.

Agenda 

23. Mai                           Stadtführung durch die Hermann-Hesse-Stadt Calw
20. Juni                          Musée Le Corbusier und die Weissenhofsiedlung
24. und 25. Juli              Der Gotthard, eine Studienreise
31. Juli                           Bundesfeier in Holzelfingen
25. August                     Immer sehr beliebt ist der Besuch im Stuttgarter Weindorf
18. und 19. September   Der Gotthard, eine Studienreise

25. September                Besuch des Porsche Museums
06. Dezember                 Samichlaus-Nachmittag

 

Schweizer Revue Nr. 1/2010

München, Stuttgart und Ulm
 

Ça bouge chez les Romands ! Grande Première !

Der rote Regenschirm mit Schweizer Kreuzen wies den Romands aus Stuttgart und München den Weg durch Ulm

Grâce à l'initiative de Catherine Kuschnik, les Romands de Stuttgart se rencontrèrent  avec ceux de Munich et d'Ulm, à Ulm.Après avoir satisfait les plaisirs du palais, les 27 participants découvrirent malgré la pluie des choses et des anecdotes très intéressantes sur cette belle ville.C'est dans une ambiance cordiale que la journée se termina au tea-room "Ulmer Spatz". Bravo ! Et à refaire !

PIERRE DUNAND ; STUTTGART

 Ein roter Regenschirm mit weissen Schweizerkreuzen diente als Meeting-Point und Erkennungszeichen, aber auch als Schutz gegen den Regen, der leider immer wieder fiel. Die 27 Teilnehmer erlebten nach einem ausgiebigen Mittagessen im Ratskeller eine sehr interessante Stadtführung, besichtigten unter anderem das Münster, Fischerviertel. Anschliessend setzten sich alle zu Kaffee und Kuchen in den „Ulmer Spatz“. Die Stimmung war herzlich und äussert sympathisch.Gegen Abend trennten sich die zwei Gruppen am Bahnhof mit grossen Umarmungen und dem Versprechen, sich bald wieder zu sehen, sei es in Stuttgart oder in München.

Ein grosses Dankeschön geht an die Romands aus Stuttgart, vor allem an Catherine Kuschnik, die das Ganze im Voraus organisiert hatten, und an den Schweizerverein München für seine finanzielle Unterstützung.

ANNICK REYMOND STROHM; MÜNCHEN

 

Schweizer Revue Nr. 4/2009

Stuttgart: Von Interlaken auf das Schilthorn

Grau war der Himmel morgens um halb acht, als sich die Reisegruppe des Schweizer Schützenvereins Stuttgart (SSV) mit vierzig Personen um Organisator Bernd Heintz und Präsident Marc Schumacher zur Fahrt ins Berner Oberland scharte. Auch Interlaken, unser erstes Ziel, zeigte sich verhüllt und feucht, was aber die gute Laune nicht verdarb. Am Nachmittag brachte uns eine hundert Jahre alte Standseilbahn auf die Heimwehfluh (670 m). Dort, auf der nebelverhangenen Aussichtsterrasse, suchten wir vergeblich nach dem Brienzer- und Thunersee, also vergnügten wir uns bei Kaffee und Kuchen oder bei Europas grösster Modelleisenbahnanlage, wo die Bähnchen im Mini-Gotthardmassiv pro Saison eine Strecke zurücklegen, welche der Distanz Interlaken-Bagdad entspricht.

Wieder im Hotel stärkten wir uns mit einem Abendessen, bevor es rustikal auf Pferdefuhrwerken zum Gelände der Tellfestspiele ging. Bei trockener Witterung erlebten wir eine hervorragende Aufführung mit über 170 Laienschauspielern und etlichen Tieren. Vor allem die Pferde wurden gekonnt in Szene gesetzt. Das ganze Theater war ein Augen- und Ohrenschmaus.

Am nächsten Morgen regnete es wieder. Da Stadtführungen mit Schirm nicht optimal sind, bestellten "unsere Chefs" für den späten Vormittag strahlenden Sonnenschein und so erkundeten wir bei herrlichem Licht Interlaken und Unterseen. Auch die Jungfrau zeigte sich endlich.

Zwei Stunden später, nach einer Fahrt über Lauterbrunnen und Mürren, sahen wir den frisch verschneiten Berg vom Schilthorn aus (2970 m) wieder, aus vermeintlich greifbarer Nähe. Der Schützenverein verwöhnte uns im Bergrestaurant "Piz Gloria" mit köstlichem Wein zu Schinkengipfeli, und Marc Schumacher ehrte die besten Schützen des Jahres. Bald ging es mit der Gondel wieder bergabwärts. In Mürren reichte es noch zu einem Café-Besuch, bevor es in Richtung Bern und Zürich zurück nach Stuttgart ging.

"Die Träne quillt, Stuttgart hat uns wieder", stand treffend in der Einladung von Bernd Heintz und Marc Schumacher. Ihnen verdanken wir die schöne und äusserst abwechslungsreiche Reise.

ESTHER ANDREAS

 

Stuttgart: Nach dem Schwur ein Fondue

Am Samstag, den 25. Juli, haben die Schweizer Vereine Stuttgart, Pforzheim und „Helvetia“ Reutlingen wie jedes Jahr zusammen den Schweizer Nationalfeiertag im Sportheim in Holzelfingen gefeiert.

Nach der Wanderung vom Gestütshof St. Johann zur Hohen Warte haben sich alle iM SportheiM getroffen und sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Bei musikalischer Unterhaltung von der Alphorngruppe „Remstalhorns“ aus dem Remstal, dem traditionellen August-Feuer und ein paar kurzen Ansprachen von den Vorständen der drei Vereine, dem Generalkonsul Josef Renggli und vom Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz stellte sich sehr schnell eine idyllische Rütli-Schwur-Atmosphäre ein. Man konnte sich richtig vorstellen, wie die drei Eidgenossen 1291 schworen, dass sie „ein einzig Volk von Brüdern“ sein wollen, sich in keiner Not und Gefahr trennen wollen, frei sein wollen, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben wollen, auf den höchsten Gott trauen wollen und sich nicht fürchten vor der Macht der Menschen. Darauf stiessen wir mit Wein an, der vom Generalkonsul Josef Renggli gespendet worden war. Nach ihrem Schwur auf der Rütliwiese haben die Eidgenossen sicherlich noch ein Fondue genossen und so taten wir es ihnen nach und erhitzten den Käse in zwei grossen Kesseln überm Feuer.

Mit der Zeit kennt man sich untereinander und so ist es schön, sich wieder zu sehen, miteinander zu reden und Sachen über die Schweizer Geschichte zu lernen, die manche noch nicht wussten. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

CHRISTINA DEYRINGER (14 JAHRE)

AGENDA

21. November: Raclette Abend
05. Dezember: Samichlaus-Nachmittag

 

 

Schweizer Revue Nr. 3/2009

Stuttgart: Wo Weiber sich im Weinberg räkeln

Unter dem verlockenden Titel „Wo Weiber sich im Weinberg räkeln“ stand der gemeinsame Ausflug für den Stammtisch, die Jasser und „Les Romands“ der Schweizer Gesellschaft Stuttgart nach Strümpfelbach.

Bernd Heintz hatte die Idee, und sie fand sofort grossen Anklang. So kamen am 24. April zwanzig Personen nach Strümpfelbach. Insgesamt 25 Plastiken aus Bronze, Stahl und Holz der Künstlerfamilie Nuss säumen die Weinbergwege oberhalb des kleinsten Weinstädter Stadtteils. Eine fachkundige Führung durch Frau Toni Herm versetzte die Gruppe sowohl in die Skulpturenwelt als auch in das Milieu ihres Schöpfers, Karl Ulrich Nuss. Im Nussischen Garten konnten weitere Kunstwerke betrachtet werden.

Nuss empfing dann die Gäste in seinem Atelier, wo diese vieles über den Künstler und das Metier des Skulpteurs erfuhren. Die Veranstaltung endete nach einem gemütlichen Vesper mit heimischem Roten und Weissen.

Catherine Kuschnik

 

 

Schweizer Revue Nr. 1/2009

Stuttgart: Wein, Wasser und Automobile

Vielfältiger hätte das Programm der Schweizer Gesellschaft Stuttgart für die Monate August, September und Oktober 2008 nicht sein können.

Das Stuttgarter Weindorf ist und bleibt beliebt. Wieder trafen sich am 27. August in der Laube vom "Untertürkheimer Waldhörnle" über fünfzig Mitglieder zum "Schlotzen und Schwätzen". Je später der Abend desto fröhlicher die Gesellschaft. Gerade noch ging man mit Salz und Mineralwasser gegen Rotweinflecken vor, egal wie nass (und gesalzen!) die Betroffene danach war, da tauchte ein Mitglied der weltbekannten "Blue Men Group" mit seiner Frau auf. Der smarte Künstler aus den USA ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen). Er wollte sich ein Viertele im Kreise von Landsleuten nicht entgehen lassen und „erlegte“ uns mit seinem Charme.

In vino veritas, in aqua claritas

Tatsächlich konnte man uns am 20. September bei der Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen von der Klarheit unseres Trinkwassers überzeugen. Aus 60 Metern Tiefe aus dem See geholt, wäre es schon ohne Bedenken genießbar, wird aber noch mit modernster Technik aufbereitet. Mikrosiebe zum Beispiel entfernen kleinste Algen. Wer so eine interessante Führung mitmachen durfte, wird danach kaum noch gedankenlos Trinkwasser verschwenden.

Von Sipplingen aus ging es zu Fuß nach Überlingen. Nach dem Mittagessen im "Faulpelz" an der Überlinger Seepromenade genossen wir eine abwechslungsreiche Schifffahrt.

Autofan braucht man nicht zu sein, um beim Mercedes-Benz Museum ins Schwärmen zu geraten. Das Interesse an der Führung war so groß, dass wir

am 26. Oktober in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Äusserst abwechslungsreich führte man uns 120 Jahre Automobilgeschichte vor Augen, immer auch im Zusammenhang mit anderen wichtigen Erfindungen oder Ereignissen der Weltgeschichte. Es war ein Genuss, all die glänzenden Nobelkarossen zu betrachten, darunter auch den Wagen von Kaiser Hirohito oder die schwarze Limousine von Konrad Adenauer, in den Massen so gehalten, dass der grosse Mann bequem mit Hut darin sitzen konnte. Wir sahen, hörten und staunten, es war eine Fülle von Fakten, die es bestimmt mal bei einem zweiten Besuch zu verarbeiten gilt. Wer wollte, konnte sich danach in der nahe gelegenen Vereinsgaststätte "Rot-Weiss-Stuttgart" über Autos oder andere weltbewegende Dinge unterhalten.

 

                                                                                          Esther Andreas

 

Schweizer Revue Nr. 05/2008

 

Stuttgart : Sur les traces de Goethe
„Les Romands“ besichtigten die Residenzstadt Hechingen und schlossen den wunderschönen Tag mit einem vorzüglichen Käsefondue ab.

Sur l’initiative de Hans et Tran-Tho Reinmann, « Les Romands » se sont retrouvés le 22 juin à Hechingen. Ils avaient prévu de visiter la ville sur les traces de Goethe.

Par un temps magnifique, Adolf Vees nous fit tout d’abord visiter l’Eglise St-Luzen (1586-89). Il donna ensuite des explications très intéressantes sur l’Institut Max Planck qui fut évacué à Hechingen pendant la dernière guerre. Sur les traces de Goethe nous atteignirent la vieille Ville. L’ancienne Synagogue puis la Collégiale
St. Jakobus (1780-83) nous offrirent un peu de fraîcheur, ce qui nous permit d’écouter attentivement les commentaires et anecdotes captivantes de notre guide.

Hechingen était la ville résidentielle de la Famille des Hohenzollern-Hechingen. Et c’est au-pied du magnifique Château de Hohenzollern que le groupe termina cette journée. Dans le garage bien frais de la famille Reinmann, tout était déjà préparé. Les apéritifs, boissons fraîches, caquelons et réchauds étaient en place ; le pain était coupé et l’excellente salade de fruits au frigo. Il ne suffit plus que de remuer la fondue.

La bonne humeur ne se fit pas prier. Dans une ambiance sympathique et avec des conversations animées, les amis de la langue française ont apprécié leur plat national; la grande chaleur ne les a pas effrayés et la fondue était délicieuse.

 

CATHERINE KUSCHNIK-FEUZ

 

 

Reutlingen, Pforzheim und Stuttgart: 1. August

Auch dieses Jahr beging der Schweizer Verein „Helvetia“ Reutlingen zusammen mit den Schweizer Vereinigungen aus Stuttgart und Pforzheim die Bundesfeier im Sportheim in Holzelfingen. Nach der grossen 1. Augustfeier letztes Jahr war es auch mal wieder schön, diesen wichtigen Tag im kleineren Kreise - mit etwa achtzig Gästen - zu feiern, wo spätestens am Ende jeder jeden kannte.

Die Sportlicheren trafen sich um vierzehn Uhr zum Wandern und bestiegen den Sternberg bei Offenhausen. Für die weniger Sportlichen war der Beginn gegen sechzehn Uhr im Sportheim. Dort wurden alle - auch die mittlerweile wieder heil und munter zurückgekehrten Wanderer - mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Während­dessen hielten Konsul Hans-Peter Jost und jeweils ein Vertreter der drei Vereine eine mehr oder weniger kurze Ansprache.

Während der ganzen Zeit unterhielt uns Verena Egger an der Ziehharmonika mit volkstümlichen Liedern. Danach wurde noch einmal kräftig Kaffee getrunken, bis das Salatbuffet eröffnet und der Grill angeworfen wurde. Es gab leckere Steaks und Würste mit Salat. Dazu tranken die Erwachsenen den vom Generalkonsul Josef Renggli gespendeten Wein. Im Hintergrund begannen fleissige Helfer, das grosse traditionelle 1. Augustfeuer aufzubauen. Als es dann etwas dunkler wurde, zog die ganze Gruppe mit Fackeln und Laternen bewaffnet in Richtung Feuer. Dieses wurde während der von CD abgespielten Rede von Bundespräsident Pascal Couchepin beobachtet. Als die Rede fertig war, wurde der Schweizer Psalm gesungen. Es gab noch eine kleine Überraschung zum Schluss: In der Küche wurde Käsefondue angerührt und vor dem Sportheim über einem kleinen Feuer aufgehängt. Von geübten Fondueessern wurde sogar ein kleiner Geschmacksunterschied zwischen den beiden gleich zubereiteten Kesseln geschmeckt. Wie in Holzelfingen üblich, war es auch dieses Jahr wieder eine tolle Veranstaltung.

 

CHRISTINA DEYRINGER; 13 JAHRE

 

Schweizer Revue Nr. 3 / 2008

Stuttgart: Generalversammlung im Rathaus

Etwa fünfzig Gäste kamen am 17. April ins Stuttgarter Rathaus, um etwas über die vielfältige Arbeit des Vorstandes der Schweizer Gesellschaft Stuttgart zu erfahren und diesem für die nächsten zwei Jahre das Vertrauen auszusprechen.

Danach fiel dem Präsidenten, Stephan Schläfli, die schönste Aufgabe dieses Abends zu: die Ehrung zweier Frauen, deren Wirken für die Schweizer Gesellschaft Stuttgart prägend war und immer noch ist.

Margareth Walz, seit 1973 Mitglied, förderte mit ihrem beruflichen Wissen und ihrem Organisationstalent die Sozialarbeit, war einige Jahre auch als Vizepräsidentin im Vorstand und hielt 1997 zum 120-jährigen Jubiläum des Vereins einen unvergesslichen Vortrag über dessen Geschichte.

Gertrud Schumacher, «s’ Trudi» wie Präsident Schläfli sie nannte, ist Mitglied seit 1979, gab dem Verein ein heiteres Gesicht und scheute als Vorstandsmitglied keinen Aufwand, Feste, Tombolas und Ausflüge zu organisieren. Auch ist der regelmässige Stammtisch dank ihrem Engagement erfreulich aufgeblüht. Die Anwesenden zeigten ihre grosse Dankbarkeit mit einem kräftigen Applaus.

Eine Ehrung etwas anderer Art nahm Catherine Kuschnik vor. Wer neue Mitglieder geworben hatte, erhielt von ihr ein kleines Geschenk, denn es liegt im Interesse aller, dass die Schweizer Gesellschaft Stuttgart «Zuwachs» bekommt.

Zum Schluss richteten Generalkonsul Josef Renggli und Konsul Jürg Metz das Wort an die Anwesenden, wobei die brisante Bundesratswahl, die Fussball-EM und die neuen Regeln bei der Passausstellung natürlich nicht fehlten.

Esther Andreas

 

Stuttgart: Le premier anniversaire

Mit Besichtigung des Schlosses Solitude, Spaziergang durch den Wald bis zum Bärenschlössle und gemütlichem Beisammensein feierten die Romands ihren ersten Geburtstag

Le 23 février, les Romands de la Société Suisse de Stuttgart ont fêté leur premier anniversaire.

26 personnes se sont retrouvées au Château de la Solitude

La visite guidée fut très intéressante. Le Château de la Solitude a été construit entre 1764 et 1769 par le duc Karl Eugen von Württemberg. A cette époque le français était la langue de la cour. La guide sut nous transporter dans l’époque des crinolines et des grandes festivités. Maints banquets étaient organisés par le duc pour distraire la noblesse. On dit que même Giacomo Casanova fut très impressionné par ce cadre grandiose. D’autres anecdotes nous ont fait sourire. Nous avons aussi appris que Karl Eugen fonda une école. Les enfants présents ont apprécié de ne pas vivre à cette époque, car les règlements de cette institution étaient très sévères! La Karlsschule fut fréquentée entre autres par Friedrich Schiller.

Dans le petit cimetière avoisinant reposent des personnalités de la région, dont le maître du ballet de Stuttgart, John Cranko. Après une courte visite, la groupe fit une promenade à travers la forêt par un temps printanier magnifique. Au soleil couchant, le «Bärenschlössle», petit château de plaisance construit par Karl Eugen, nous accueillit dans son cadre féerique.

Les amis de la langue française eurent l’occasion de se restaurer dans cet endroit sympathique et de passer une soirée agréable. Par la pleine lune et munis de lampes de poche, ils rentrèrent de nuit par la forêt .

 

Schweizer Revue Nr. 2/2008

 Stuttgart: Wer hat neue Mitglieder geworben ?

Die Generalversammlung der Schweizer Gesellschaft Stuttgart findet am 17. April um 18.30 Uhr im Rathaus der Stadt Stuttgart statt. Zu Beginn der Veranstaltung werden der Schweizerische Generalkonsul Josef Renggli und Mitarbeiter des Generalkonsulats über diverse aktuelle Themen referieren und Fragen beantworten. Die Mitglieder sind herzlich eingeladen, diesem Anlass beizuwohnen und somit einen aktiven Beitrag zum Vereinsleben zu leisten.

Bei dieser Gelegenheit werden die Ergebnisse der Mitgliederwerbung bekannt gegeben und den Gewinnern die Prämien ausgehändigt.

Agenda:
15. – 17.02.2008:         Gaudi-Wochenende für Jugendliche
23.02.2008                   Visite du Château de la Solitude  
                                    Le groupe des Romands fête son premier anniversaire
17.04.2008                  Generalversammlung

26.04.2008                    Schützenvereinsfest
26.07.2008                    1. August-Feier in Holzelfingen

Catherine Kuschnik-Feuz

 

 

Schweizer Revue Nr. 1/2008

Stuttgart: Pech für den, der zuhause blieb

Wo tauscht man ungezwungen die besten Wähenrezepte aus, erzählt drastische Flugerlebnisse oder schildert, wie man einen Geparden als Haustier hält? Am Stuttgarter Weindorf natürlich, der schönsten "Drucketse und Hocketse" wie der Schwabe sagt.

45 Mitglieder der Schweizer Gesellschaft fanden sich am 29. August in der hübsch geschmückten Laube vom Untertürkheimer "Waldhörnle" ein und fühlten sich dank Karin Deyringer und der Kantonsfähnchen auf den Tischen wie zu Hause. Mit einer Spezialität aus der Region im Magen schmeckten die Vierteles nochmal so gut, wir rückten enger zusammen, die Gespräche wurden angeregter, das Lachen lauter, kurzum, es war ein äusserst gemütlicher Abend. Was erfreulich ist, spricht sich herum, und wer weiss, vielleicht gehört die Laube Nr. 29 nächstes Jahr für einen Abend ganz allein der Schweizer Gesellschaft Stuttgart. Schön wär's!

Esther Andreas